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Elektronik-Produktionsmittel: Gute Umsatzerwartungen 2014 bestätigt

Geschäftsklimaumfrage zur productronica zeigt Branche sogar für laufendes Jahr zuversichtlicher

München, 12.11.2013 – Der aktuellen Geschäftsklimaumfrage des VDMA Fachverbandes Productronic zufolge erwarten die deutschen Hersteller von Komponenten, Maschinen und Anlagen für die Elektronikproduktion einen Umsatzzuwachs von 2,7 Prozent für das laufende Jahr, ein Prozent mehr als noch in der April-Umfrage. Die Umsatzerwartungen von 8,7 Prozent für 2014 wurden bestätigt. Während Photovoltaik- und Halbleiter-Maschinenbau in diesem Jahr noch den Durchschnitt senken, wird auch in diesen Bereichen für 2014 wieder Wachstum erwartet. In den weiteren Segmenten des Elektronik-Maschinenbaus, wie z.B. bei Automobil-, Industrie- und Leistungselektronik sind die Zeichen durchweg positiv.

Automobil- und Industrieelektronik sind Wachstumstreiber
„Während der VDMA für den Gesamtmaschinenbau für 2013 mit einem leichten Minus rechnet, hat sich die Stimmung in der Elektronikproduktion deutlich aufgehellt. Das ist ein gutes Signal für den Start unserer Branchen-Leitmesse productronica“, freut sich Rainer Kurtz, CEO der kurtz-ersa-Gruppe und Vorsitzender des VDMA Fachverbandes Productronic. „Treiber für den Elektronik-Maschinenbau sind nach wie vor Automobil- und Industrieelektronik. Consumer-Markt, LED-Beleuchtung und die Medizintechnik setzen aber ebenfalls positive Impulse. Die Firmen im Photovoltaik-Segment haben sich stärker diversifiziert oder sind auf angestammte Elektronik-Märkte zurückgekehrt“, fasst Kurtz zusammen.

Auftragseingang unverändert, Auftragsreichweite stabil
Die Auftragssituation hat sich in der aktuellen Umfrage im Vergleich zur April-Umfrage gebessert. Inzwischen melden knapp 54 Prozent der Firmen die gleiche Auftragssituation im Vorjahresvergleich. Weiterhin sehen über 23 Prozent der Befragten eine bessere Auftragslage. Der Auftragsbestand sinkt nochmals leicht auf 2,6 Produktionsmonate. Das liegt unter dem langjährigen Durchschnitt von 3,2 Produktionsmonaten für die Elektronik-Maschinenbauer und ist nur etwa halb so hoch wie im Gesamtmaschinenbau.

Beschäftigungssituation stabil, Absatzsteigerung gefordert
Die Beschäftigtensituation der Elektronik-Maschinenbauer hat sich weiter stabilisiert. 80 Prozent der Unternehmen melden normale Arbeitszeiten. 18 Prozent plant nach wie vor Überstunden. Kurzarbeit spielt keine Rolle mehr. Zur mittelfristigen Stützung der Erträge zielen firmeninterne Maßnahmen der Melder nun stärker auf Absatzsteigerung durch Ausweitung des Produkt- und Serviceportfolios. Effizienzsteigerungen spielen aber nach wie vor eine große Rolle.

Starkes VDMA-Engagement auf der productronica
VDMA Productronic ist 2013 besonders stark auf der wichtigsten Branchenmesse der Elektronik-Produktion vertreten: Die Sonderschau zeigt unter dem Motto „Neue Technologien und extreme Randbedingungen“ Produkte, Testsysteme, Spezialmaschinen sowie eine Vielzahl von Softwarelösungen inklusive „Industrie 4.0“. Konkrete Best-Practice-Beispiele zur Nachhaltigkeit im Elektronik-Maschinenbau präsentieren Firmen im Rahmen der „BlueCompetence“-Kampagne des VDMA. Im Innovations-Forum werden diese Themen und der Bereich Kabelproduktion mit sechs Vortrags-Sessions und zwei Podiumsdiskussionen aus Industriesicht dargestellt. VDMA Productronic ist außerdem Co-Sponsor des „Student Day“. „Besonders stolz sind wir auf unser bisher größtes Exponat auf der Sonderschau – einen Bagger, der die Anforderungen für Automobilelektronik auf die Spitze treibt. Von der Leistungselektronik über Zuverlässigkeit bis hin zu Beleuchtung und Interieur – hier sind alle Facetten des Themas zu sehen“, erklärt Dr. Eric Maiser, Managing Director von VDMA Productronic. Die Sonderschau wurde realisiert in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (FhG-IZM). „Harald Pötter hat mit seinem Team Großartiges geleistet. Mit seinem Engagement bekommen wir die nächste Entwicklungsstufe zu sehen“, lobt Maiser. „Damit Automobilelektronik ein Wachstumstreiber der Branche bleibt“, ergänzt Kurtz.

Der Fachverband Productronic im VDMA repräsentiert mit rund 75 Mitgliedern die gesamte Prozesskette der Elektronikproduktion. Die Mitglieder fertigen Maschinen, Anlagen, Materialien und Komponenten mit denen ein breites Spektrum von Elektronikprodukten hergestellt wird, z.B. Halbleiter („Mikrochips"), Leiterplatten und elektronische Baugruppen, Flachdisplays, Datenspeicher, Photovoltaik und elektrische Energiespeicher.

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) vertritt über 3.100 Unternehmen des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Mit aktuell rund 989.000 Beschäftigten (August 2013) im Inland und einem Umsatz von 207 Milliarden Euro (2012) ist die Branche größter industrieller Arbeitgeber und einer der führenden deutschen Industriezweige insgesamt.

Eine umfangreiche Bilderdatenbank ist zugänglich bei der Messe München GmbH


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